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Leserbrief in der Filderzeitung vom 20.05.2017

Verärgert über Verschweigen

Zum Bericht "Ein kleiner Satz führt zu großen Ärger" vom 24. April:
Nicht nur unser OB Klenk, auch wir von der Bürgergemeinschaft Oberaichen sind sehr verärgert, dass uns der VKBI bei der Informationsveranstaltung am 6. April im Pavillon Oberaichen den Antrag auf eine Bauzeitverlängerung für die Moschee verschwiegen hat. Auch wenn nach der letzten Aussage der Fertigstellungstermin für die Moschee eingehalten würde, hätte man den Antrag den interessierten Bürgern nicht verschweigen dürfen. Dies hätte dazu beigetragen, in der Oberaicher Bevölkerung mehr Vertrauen zum VKBI aufzubauen. Auf schriftliche Nachfrage konnte uns der stellvertretende Vorsitzende nicht mal bestätigen, ob es einen Antrag gibt oder nicht. Da stellt sich uns die Frage, ob der Verein wirklich das Bauvorhaben in der Hand hat, oder aber fremdgesteuert wird. Aus unserer Sicht muss dem Verein VKBI klar gemacht werden, was er im Falle einer Bauzeitüberschreitung, die eine Vertragsverletzung darstellt, zu erwarten hat. Der Gemeinderat ist hier gefordert, schnellstmöglich eine klare Entscheidung zu fällen, denn auch die Geldgeber für dieses Projekt sollten vorab wissen, welche Risiken sie eingehen. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen darf aus unserer Sicht nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden, sondern erfordert Transparenz und muss öffentlich diskutiert werden.
Kurt Alber, Vorsitzender Bürgergemeinschaft Oberaichen